Warum ist diese Frage relevant?
- Was steht für wen auf dem Spiel?
- Worauf reagierst du gerade — Beobachtung, Erlebnis, Debatte?
- Was passiert, wenn niemand sie stellt?
Eine Olympiade, die nicht nach Antworten fragt — sondern nach den klügeren, reflektierteren, mutigeren Fragen. Komm an die Universität Bielefeld und diskutiere mit Wissenschaftler:innen.
If I had an hour to solve a problem and my life depended on the solution, I would spend the first 55 minutes determining the proper question to ask.
Wer bekommt was — und warum? Wer entscheidet, was gerecht ist? Was bedeutet Gleichheit, wenn Lebenswelten so unterschiedlich sind, dass dasselbe Angebot für die einen Selbstverständlichkeit und für die anderen Hürde ist?
Wir laden euch ein, das Thema von dort zu denken, wo ihr steht: in eurer Schule, eurer Stadt, eurer Nachbarschaft. Mit pädagogischer Theorie als Werkzeug, nicht als Pflicht. Es geht uns um Lösungen und Vorschläge aus euren Lebenswelten — am liebsten solche, die man direkt umsetzen könnte oder schon umsetzt.
Keine Plakate, keine Podcasts, keine Klassenrangliste mehr. Im Zentrum stehen eure eigenen Fragen — und ihre Erläuterung.
Pro Frage eine Erläuterung. Maximal 4 000 Zeichen pro Erläuterung.
Zehn Ausgewählte sprechen am 19. Februar mit Wissenschaftler:innen über ihre Fragen — generationenübergreifend, auf Augenhöhe.
Ergebnisse erscheinen in einem Band, an dem Schüler:innen, Forschende und Jurymitglieder als Autor:innen beteiligt sind.
Reiche drei Fragen ein, die euch zum Thema umtreiben. Pro Frage eine Erläuterung. Entscheidend ist nicht die Frage selbst, sondern was hinter ihr steckt.
Wir sind offen für eure Fragen!
Sende uns deine drei Fragen plus drei Erläuterungen.
Eine Jury aus Wissenschaftler:innen, Lehrkräften und Schüler:innen wählt zehn Teilnehmende aus.
Die ausgewählten Teilnehmer:innen diskutieren ihre Fragen mit Wissenschaftler:innen an der Universität Bielefeld.
Die Ergebnisse der Diskussion erscheinen in einem Sammelband, mit den Schüler:innen als Co-Autor:innen.
Die Ergebnisse der Diskussion werden noch der Olympiade in einer Publikation veröffentlicht, an der Schüler:innen ebenso als Autor:innen beteiligt sind wie die Wissenschaftler:innen und Jurymitglieder.
Nein — 2027 sind nur Einzelbewerbungen zugelassen. Es geht um deine Fragen, deine Erläuterung, deine Haltung. Über deine Themen kannst du natürlich gerne mit anderen sprechen.
Maximal 4 000 Zeichen — etwa eine Seite pro Frage. Kürzer ist okay, länger nicht.
Ja, als Basis — aber du musst dich nicht darauf beschränken. Schau dich gerne auch in anderen Disziplinen um: Psychologie, Soziologie, Politik, Philosophie, Geschichte. Du kannst alle fachlichen Bezüge heranziehen, die deiner Frage etwas hinzufügen.
Theorien (z. B. Sozialisation, Bildung, Anerkennung), empirische Daten (z. B. PISA, Bildungsbericht, Hurrelmanns Jugendstudien), wissenschaftliche Debatten, aber auch konkrete pädagogische Praxis — Schule, Jugendhilfe, Erziehung, Care.
Du wirst zur Olympiade am 19. Februar 2027 nach Bielefeld eingeladen, diskutierst dort mit Wissenschaftler:innen und wirst — wenn du möchtest — Mit-Autor:in der anschließenden Publikation.
Diskussionsrunden in kleinen und großen Formaten, Begegnungen mit Forschenden, dazwischen Mensa und Pausen. Genaueres Programm folgt — und ja, eine Aufzeichnung ist angedacht.
Nein, die Olympiade 2027 ist ein geschlossenes Arbeitsformat: nur die ausgewählten Teilnehmer:innen, das Team und die eingeladenen Wissenschaftler:innen sind dabei.